Der Abbiege-Assistent für LKW

ein Lebensretter für Trucker weltweit!

Es gibt Erfindungen, die sind komplex, aber mit Sicherheit nicht für die Masse gemacht. Dann gibt es solche, bei denen läuft es genau andersherum. Das betrifft vor allem eine Vielzahl an technischen Erfindungen, die in Form von einfachen, meist wenig komplizierten, sondern – ganz im Gegenteil – sogar einfach zu erklärenden und mit umzugehenden Gadgets auf den Markt kommen. Schauen Sie sich nur einmal die Technikbranche mit Riesen wie Apple, Samsung, Google und Facebook an. In der Fahrzeugindustrie ist dies nicht der Fall. In dieser sorgen wirklich renommierte Wissenschaftlicher für stets komplexe Erfindungen, die keinesfalls jedermanns Sache sind. Eine davon stellt der Abbiege-Assistent für LKW dar – ein Lebensretter für Trucker auf der ganzen Welt.

Was kann der Abbiege-Assistent für Lkws?

Der Abbiege-Assistent für Lkws kam erst vor wenigen Monaten auf den Markt bzw. erhielt in jenem Zeitraum seine Zulassung für den Einsatz in unzähligen Ländern. Er wird nicht umsonst als Lebensretter für Trucker weltweit bezeichnet, da es seine Funktionen im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben. Der tote Winkel ist in diesem Zusammenhang das Stichwort. Es gibt immer wieder Momente, in denen Lkw-Fahrer andere Fahrzeuge, aber auch Fußgänger und Radfahrer über ihre Spiegel einfach nicht sehen können. Vor allem in diesen Momenten greifen die Funktionen des Abbiege-Assistenten. Zu diesen gehören u. a. die Weitwinkelkamera, welche für die Bildwiedergabe verantwortlich ist und der Monitor in der Fahrerkabine, der ebendieses Bild anzeigt. Ebenfalls zu erwähnen sind die Ultraschallsensoren, welche an der rechten Seite des jeweiligen Trucks angebracht sind und durch ein lautes Geräusch auf sich aufmerksam machen, wenn Gefahr droht.

Wer steckt hinter dieser Erfindung überhaupt und sind solche Assistenten verpflichtet?

Vorneweg: um die wichtigste Frage überhaupt gleich zu beantworten, möchten wir anmerken, dass laut Gesetz solche Fahrerassistenten, die man ja auch von Pkws kennt, alles andere als verpflichtend sind. Dennoch fahren bereits einige Tausend Lkws, die in Deutschland alleine registriert sind, mit solchen Systemen. Erfunden wurde dieser neuartige, ausschließlich auf Trucks ausgerichtete Assistent für Lkws übrigens in Bayern – und zwar von Martin Budde, der dieser Innovation den Namen Bike-Flash gab. Er gründete zudem das Unternehmen MRS Mobile Road Safety, welche deutschland- und später sogar weltweit versuchen wird, die Anlage in möglichst viele Trucks einbauen zu lassen. Übrigens gibt es auch immer mehr Konzerne, die für ihre Betriebe Bike-Flash erwerben, damit es auf den Betriebsgeländen nicht zu Unfällen gibt – etwa in den Fuhrparks.

Wie steht es um die Kosten für Einbau und Instandhaltung sowie um Angebote?

Grundsätzlich ist Bike-Flash aktuell das einzige Gerät, das Funktionen miteinander verbindet, welche Truckern wirklich die Möglichkeit geben, für ein erhöhtes Maß an Sicherheit zu sorgen. Aber die Vergangenheit – gerade in dieser Branche – hat gezeigt, dass schnell andere Unternehmen neben MRS Mobile Road Safety nachziehen werden, was natürlich auch Einfluss auf den Preis hat. Mehr als 30.000 Euro pro Lkw kostet alleine die Installation, also die Anbringung des Abbiege-Assistenten. Die Instandhaltungskosten sind in der Regel allerdings deutlich günstiger, da lediglich Stromkosten anfallen. In Tests zeigt sich der Assistent nicht nur sehr zuverlässig, sondern auch überaus robust. Bike-Flash soll schon bald übrigens auch problemlos direkt über spezialisierte Online-Shops erworben werden können, was den Preis weiter senken wird.

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